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Wegen erhöhter Waldbrandgefahr hat die örtliche Behörde – Bezirkshauptmannschaft Voitsberg – offenes Feuer und das Rauchen im Wald untersagt. Dies betrifft auch Silvesterraketen, welche in der Nähe eines Waldes abgeschossen werden. Zuwiderhandlung wird als vorsätzliche Brandstiftung gewertet und empfindlich bestraft.

Verantwortlich für die derzeitige Gefahrenlage ist das für die Jahreszeit ungewöhnlich sommerliche Wetter, die Wälder sind nicht nur trocken, es liegt auch noch überall Herbstlaub herum. Ein Funke genügt.
Selbst in Großstädten sei die Lage kritisch, da nicht ausgeschlossen werden könne, dass Feuerwerkskörper dennoch in einen Wald fliegen. Schon eine einzige verirrte Rakete kann eine Katastrophe auslösen!
Aus diesem Grund gilt eine von der Bezirkshauptmannschaft Voitsberg  herausgegebene Verordnung, welche per 28. Dezember 2015 in Kraft tritt:

Hier ein Auszug dieser Verordnung:

"Zur Hintanhaltung von Waldbränden ist im gesamten Verwaltungsbezirk Voitsberg das Feuer entzünden und das Rauchen im Wald, in der Kampfzone des Waldes und, soweit Verhältnisse vorherrschen, die die Ausbreitung eines Waldbrandes begünstigen, auch in Waldnähe (Gefährdungsbereich) für jedermann, einschließlich der im § 40 Abs. 2 Forstgesetz 1975 zum Entzünden oder Unterhalten von Feuer im Walde Befugten, verboten.
§ 2
Diese Verordnung tritt mit dem der Kundmachung folgenden Tag (28.12.2015) in Kraft und mit 31.01.2016 außer Kraft.
§ 3
Zuwiderhandlungen gegen dieses Verbot stellen Verwaltungsübertretungen nach § 174 Abs. 1 a Zif. 17 Forstgesetz dar und werden diese Übertretungen von der Bezirksverwaltungsbehörde mit einer Geldstrafe bis zu € 7.270,00 oder mit Arrest bis zu vier Wochen geahndet".

Das Kommando und die Kamerad/inn/en der Freiwilligen Feuerwehr Hallersdorf wünschen Ihnen dennoch einen guten Rutsch ins Neue Jahr und ein unwetterfreies und erfolgreiches Jahr 2016!